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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Durch das Betreten des Hof Cord-Landwehr Geländes erkennt der Besucher die nachfolgenden Eintritts- und Aufenthaltsbedingungen als verbindlich an:

 

  1. Vor dem Aufenthalt auf dem Hof Cord-Landwehr sowie vor der Nutzung der auf dem Cord-Landwehr vorhandenen Attraktionen hat sich jeder Besucher im Kassenbereich anzumelden und eine Eintrittskarte zu erwerben. Die Eintrittskarte gibt dem Besucher das Recht, an dem selben Tag, an dem er die Karte erworben hat, den Hof Cord-Landwehr während der Öffnungszeiten zu betreten. Bei vorzeitiger Schließung des Hof Cord-Landwehrs, etwa in der Vor- oder Nachsaison oder aufgrund besonderer Witterungsverhältnisse, besteht kein Recht auf ganze oder teilweise Erstattung des Eintrittspreises.
  1. Der Besucher ist verpflichtet, dem Aufsichtspersonal auf Verlangen die Eintrittskarte vorzuzeigen. Wer nicht im Besitz einer gültigen Eintrittskarte angetroffen wird, ist verpflichtet, zum pauschalen Ausgleich aller hieraus fließenden Ansprüche 20,00 € zu zahlen. Auf die Möglichkeit einer strafrechtlichen Verfolgung wegen Hausfriedensbruch nach § 123 StGB und wegen Erschleichen freien Eintritts nach § 265a StGB wird ausdrücklich hingewiesen.
  1. Kindern unter 12 Jahren ist der Zutritt nur in Begleitung von Erwachsenen gestattet. Bei dem Besuch einer Gruppe von Kindern muss die verantwortliche volljährige Person als solche gegenüber dem Aufsichtspersonal genannt werden. Der Begleitperson obliegen die Beaufsichtigung der Kinder insbesondere die Verpflichtung für die Sicherheit der Kinder Sorge zu tragen und sie vor Schäden zu bewahren.
  1. Die einzelnen Attraktionen auf dem Hof Cord-Landwehr stehen den Besuchern im Rahmen ihrer Zweckbestimmung zur freien Benutzung zur Verfügung, soweit nicht ausdrücklich ein gesondertes Entgelt für eine spezielle Attraktion zu zahlen ist. Hierauf wird gegebenenfalls gesondert hingewiesen.
  1. Soweit für einzelne Attraktionen gesondert zusätzliches Entgelt verlangt wird, ist dieses an deren Eingang und im Kassenbereich besonders vermerkt. Kurzzeitiger und/oder technisch bedingter Betriebsausfall einzelner Attraktionen ergibt kein Recht auf Minderung oder Erstattung des Eintrittspreises.
  1. Es ist wegen erhöhter Unfallgefahr nicht gestattet, die einzelnen Attraktionen außerhalb des vorgesehenen und freigegebenen Benutzungsrahmens bzw. auf andere Weise als für den vorgesehenen und freigegebenen Benutzungszweck zu betreten. Die gekennzeichneten Wege dürfen nicht verlassen werden.
  1. Insbesondere die landwirtschaftlichen Anlagen und zur Land- und Hauswirtschaft bestimmten Räume dürfen nicht betreten werden.
  1. Die Benutzung sämtlicher Anlagen und Attraktionen erfolgt auf eigene Gefahr. Der Besucher ist verpflichtet, selbst für seine Sicherheit zu sorgen, indem er vorhandene Sicherheitsvorrichtungen benutzt, die Hinweis-, Gebots- und Verbotsschilder beachtet und den Anordnungen des Aufsichtspersonals unbedingt Folge leistet.
  1. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei dem Betreib der Attraktion „Fliegender Teppich“ erhöhte Unfallgefahr Die Benutzung dieser Attraktion erfolgt auf eigene Gefahr. Für etwaige Schäden wird keine Haftung übernommen. Die Haftung für Vorsatz bleibt hiervon unberührt.
  1. Das Abstellen von PKWs ist nur auf den dafür vorgesehenen Parkflächen gestattet. Für alle Bereiche des Hof Cord-Landwehrs gilt bei Verstoß, dass die Fahrzeuge auf Kosten des Halters abgeschleppt werden. Für die dabei eventuell auftretenden Schäden wird keine Haftung übernommen.
  1. Aufgrund der Witterungsverhältnisse (durch Regen, Hagel, Schnee o.ä.) kann es auf dem Hof Cord-Landwehr überall zur Rutschgefahr Die Besucher werden deshalb darauf hingewiesen, sich auf dem gesamten Gelände entsprechend vorsichtig zu verhalten, insbesondere auf die Absperrungen zu achten, sowie für rutscharmes Schuhwerk zu sorgen. In den Gefahrenbereichen ist dann schnelles Gehen, Laufen, Klettern nicht gestattet. Sollte es durch die Nichtbeachtung dieser Anweisung zu einem Schaden kommen, kann das Mitverschulden bis zu 100% zugerechnet werden.
  1. Auf dem gesamten Gelände des Hof Cord-Landwehrs sind Lagerfeuer und offene Feuer jeder Art verboten. Das gilt auch innerhalb der Gebäude. Das Rauchen ist nur in den ausdrücklich dafür vorgesehenen Bereichen erlaubt.
  1. Filmen und Fotografieren für gewerbliche Zwecke bedarf grundsätzlich der Genehmigung des Geschäftsführung.
  1. Die Haftung für die auf dem Hof Cord-Landwehr erlittenen Sachschäden wird ausgeschlossen. Die Haftung für vorsätzliches Handeln bleibt hiervon unberührt. Reklamationen und Schadensmeldungen sind in jedem Fall vor dem Verlassen des Geländes bei der Geschäftsführung geltend zu machen. Die spätere Geltendmachung von Ansprüchen wird ausgeschlossen.
  1. Für Schäden am Körper oder Gesundheit haften die Betreiber nur bei groben Verschulden.
  1. Für Verlust, Diebstahl sowie Beschädigung von Sachen, die nicht im Eigentum von Hof Cord-Landwehr stehen, wird keine Haftung übernommen.
  1. Bei Belästigung anderer Besucher, bei bestimmungswidrigen Benutzung von Anlagen und Attraktionen, bei der Missachtung der Anweisungen des Aufsichtspersonals oder der Nichtbefolgung der ausgeschilderten Anweisungen sowie sonstigen Störungen kann der Störer vom Gelände verwiesen werden. Es besteht in solchen Fällen kein Anspruch auf Rückerstattung des Eintrittsgeldes.
  2. Von der Unwirksamkeit der einzelnen Bestimmungen dieser Bedingungen bleibt die Wirksamkeit anderer Bestimmungen unberührt.

 

Allgemeines:

Grundsätzlich sind die AGB zur Regelung des Vertrages (als Vertragsbestandteil) bestimmt. Das bedeutet, dass dadurch primär der Gegenstand des Vertrages, sowie die Haftung aus der Verletzung der Vertragspflichten geregelt werden können. Für Sachschäden kann man die Haftung nur auf Vorsatz beschränken. Für Schäden am Körper, Gesundheit und Leben kann man mittels AGB die Haftung nicht ausschließen oder beschränken (§ 309 Nr. 7a) BGB). Allerdings muss der Geschädigte, um den Betreiber haftbar zu machen und zur Leistung des Schadensersatzes zu verpflichten, schuldhafte (mindestens leicht fahrlässige) Pflichtverletzung (Verletzung einer Pflicht aus dem Vertrag oder einer Sorgfaltspflicht) vor Gericht nachweisen. Hier spielt das Mitverschulden des Geschädigten eine wichtige Rolle.

 

Geltung:

Die AGB gelten, wenn sie als solche wahrgenommen und angenommen wurden. Das heißt:

  1. dass auf sie ausdrücklich hingewiesen werden muss
  2. dass man sie ohne weiteres zur Kenntnis nehmen kann (Aushang)
  3. dass die andere Vertragspartei damit einverstanden ist (kein Protest = Einverständnis).

Wenn die AGB nicht gelten, dann gilt unmittelbar das Gesetz.

 

Schilder und Absperrungen:

Es müssen Schilder an den gefährlichen Orten angebracht werden. Die Orte, die nicht betreten werden dürfen, müssen auch durch Absperrungen als nicht betretbar gekennzeichnet werden. Es ist auch ratsam, an besonders gefährlichen Stellen Sicherheitsvorrichtungen (z.B. Geländer gegen das Rutschen) anzubringen.

 

Kinder/Personen unter 18 Jahren:

Wichtig ist, dass man sich vergewissert, dass die gesetzlichen Vertreter dem Vertrag und auch den damit verbundenen AGB zustimmen (§ 107 BGB). In unserem Fall dürfte die Freizeitgestaltung unter dem „Taschengeldparagraph“ (§ 110 BGB) fallen, d.h. Die Erziehungsberechtigten haben eine generelle Zustimmung zum Vertrag (damit auch zu den AGB) erteilt.

Wichtig ist in jedem Fall, dass die Betreiber und das Aufsichtspersonal sich so verhalten, dass möglichst jedes Risiko abgewendet wird, so dass man ihnen keinen Vorwurf machen kann.

 

Versmold, im Juli 2015